Tarifvertrag des öffentlichen dienstes (tvöd) entgeltgruppe 11

Der Elternurlaub wird jedoch nicht berücksichtigt. Mitarbeiter, die eine Pause von ihrer Forschungsarbeit einlegen, um sich um ein neugeborenes Kind zu kümmern, können diese Zeit nicht für sich beanspruchen, wenn sie auf die nächste Erfahrungsstufe wechseln. Wenn ein Forscher mehrere Jahre nicht mehr arbeitet oder für einen nichtöffentlichen Arbeitgeber arbeitet, kann er sogar in eine niedrigere Kategorie versetzt werden und folglich mit einer Gehaltskürzung rechnen müssen. In den Tarifverträgen wird davon als “verheerende Unterbrechungen” bezeichnet. Demnach ist 13 die Lohngruppe für Doktoranden und Postdoktoranden. Und der Bruttolohn liegt ab 3200 Euro aufwärts. (Grundsätzlich wären es etwa 2000 Euro für 2/3 davon). Wenn Forscher an eine andere Universität oder Forschungseinrichtung wechseln, gehen sie hinsichtlich ihres Erfahrungsniveaus nicht an den Anfang zurück. Die einschlägige Berufserfahrung und damit auch die bereits auf der jeweiligen Ebene verbrachte Zeit werden anerkannt.

Dies muss jedoch beantragt werden. Wenn der neue Arbeitgeber besonders daran interessiert ist, einen bestimmten Forscher einzustellen, kann er möglicherweise sogar ein höheres Lohnband aushandeln oder sogar früher als geplant auf ein höheres Erfahrungsniveau wechseln. Dennoch können Forscher einen Lohnverlust erleben, wenn sie zwischen verschiedenen Tarifverträgen und Erfahrungsstufen wechseln. Es ist daher wichtig zu prüfen, wie sich diese Änderung auf Ihr Gehalt auswirkt, bevor Sie zu einem anderen öffentlichen Arbeitgeber wechseln. In der Regel werden Professoren nach den Gehaltsgruppen W3 oder W2 bezahlt, während Juniorprofessoren in der Gehaltsgruppe W1 sind. Die Universität selbst entscheidet, ob sie eine W3-, W2- oder Juniorprofessur einrichtet. Darüber hinaus bestimmt die Berufserfahrung des Antragstellers die Stufe 1-6 innerhalb einer Lohngruppe. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über jede Lohngruppe und Ebene mit dem jeweiligen Bruttogehalt pro Monat.

Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeteilt. Theoretisch ist es für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter möglich, ein niedrigeres Gehalt als bisher zu erhalten, da er tatsächlich auf Erfahrungsstufe 1 von vorne anfangen müsste.